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Alt 23-08-2007, 00:16   #1
Bärchen
 
Beiträge: n/a
Unhappy Starker Juckreiz und Ausschlag!!!

Hallo zusammen,

bisher war ich nur interessierte Leserin, aber nun ich hoffe aus aktuellem Anlass, dass uns jemand hier weiterhelfen kann!!

Ich suche dringend weitere Informationen, da mein armer Hund Lukas (ein langstockhaariger Deutscher Schäferhund, gerade 12 Jahre alt geworden) seit ca. 4 Wochen unter starkem Juckreiz mit rotem Ausschlag und mit schwarzer fleckiger Hautverfärbung am Bauch (bis hoch zum Hals) und an der Innenseite der Hinterbeine leidet. Das Fell hinten am Bauch ist schon auf beiden Seiten fast kuchentellergroß ausgefallen (bzw. hat er sich ausgerissen..)! Zudem leckt und knabbert er auch noch an den vorderen Pfoten und Beinen.
Unsere Tierärztin hat eine Urinuntersuchung wegen des Cushing-Syndroms gemacht, die war aber negativ. Die Schilddrüsenwerte waren kurz zuvor sowieso untersucht worden, sie waren auch in Ordnung. Einen Hodentumor schließt sie durch Tastuntersuchung ebenfalls aus. Da Milben und Flöhe ebenfalls nicht zu entdecken sind, vermutet sie nun als wahrscheinlichste Ursache eine (Futtermittel-)Allergie.
Um dies auf einfache Art festzustellen, soll mein Hund nun eine Ausschlussdiät mit Reis & Quark über mehrere Wochen machen. Das ist insofern kein Problem, da Lukas diese "Diät" äußerst lecker findet und sowieso seit einigen Wochen sein übliches (Trocken-) Futter gar nicht mehr mochte (egal ob eingeweicht oder trocken).
Zusätzlich bekommt er nun seit drei Tagen Kortisontabletten (Prednisolon) in sehr niedriger Dosierung (die er - toi, toi, toi – trotz seines labilen Magens bisher sehr gut vertragen hat).
Ein Allergietest, den wir vor einigen Jahren gemacht haben, war ohne Befund (Lukas leidet schon seit langem gerade von Frühjahr bis Herbst immer wieder unter Juckreiz und vor allem Hot Spots, aber noch nie soo schlimm und noch nie an diesen Stellen!).
Wenn alles nichts nützt, werden wir doch noch eine Biopsie machen (in der Hoffnung, dass es ohne Narkose geht, da Lukas sie sehr schlecht verträgt).

Meine Fragen sind nun: Hat jemand eine Idee, was es noch sein könnte oder wie ich meinem armen, geplagten Hund noch helfen kann?

Und: Wie viel Reis und Quark (in welchem Verhältnis?) muss ich ihm denn geben, damit er genug bekommt? Ich soll ihm ungefähr soviel geben wie bisher, aber auf unserem Trockenfutter steht keine Kalorienangabe. Ich habe im Internet bisher vergeblich versucht, eine Kalorienangabe für einen älteren Hund mit ca. 39 kg und relativ wenig Bewegung zu finden. Kann es sein, dass er durch das (wenige) Kortison mehr Hunger hat?
Hoffentlich kann uns jemand weiterhelfen!!!

Leider ist der Beitrag nun doch etwas lang geworden... Vielen Dank für das geduldige Lesen!

Voller Hoffnung auf Hilfe warten
Stephanie und das arme Lukas-Bärchen
 
Alt 23-08-2007, 00:51   #2
Bianca und Jill
 
Beiträge: n/a
Hallihallo,

ich bin keinesfalls ein Experte, einfach nur ein paar Gedanken dazu!

Verwundernswert finde ich schon, dass Dein Oldie jetzt auf einmal eine Futtermittelallergie bekommt, hattest Du denn das Futter gewechselt oder ihm sonst irgendetwas gegeben, was er sonst nicht bekommt?

Desweiteren finde ich bemerkenswert, dass "lediglich" alles, was sich unterm Hund befindet, befallen ist, ist er vielleicht mit irgendetwas in Kontakt gekommen, was er nicht verträgt? Mir fällt dazu ein: Spritzmittel auf Feldern, Herkulesstaude, Herbstgrasmilben, die momentan total aktiv sind, vielleicht ein neues Putzmittel, worauf er gelegen hat? Eine Futtermittel-Allergie zeichnet sich meines Erachtens nicht im unteren Bereich des Hundes aus, sondern tritt meines Wissens eher großflächig auf, also auch die oberen Bereiche!

Ist er gegen Milben getestet worden? Wurde bereits ein Hautgeschabsel entnommen? Liegt da vielleicht irgendetwas im Argen durch eine Immunschwäche? Hatte Dein Hund bis dato ähnliche Probleme mit seinen 12 Jahren?

Zudem verwundert mich auch immer wieder diese Art von Ausschlußdiät! Ich habe auch schon davon gehört, einleuchten tut mir das dennoch nicht! Oftmals reagieren Hunde - wenn es sich um eine Futtermittelallergie handeln sollte, was ich kaum glauben mag, auf alle möglichen Getreidearten - von daher verwundert mich eine Ausschlussdiät mit Reis schon sehr (???), ich würde wohl eher mit Pferde- (die Pferdehalter mögen mir verzeihen, ich würde wohl auch eher mit dem Zweiteren anfangen, gottseidank war ich noch nie in dieser Mißlage) oder Lammfleisch anfangen.

Dies sind nur Gedanken von mir, es werden sich sicherlich noch einige melden, die weitaus mehr Ahnung haben von der Materie haben als ich!

Wünsche Deinem Hundie gute Besserung und vor allem eine recht schnelle Diagnosefindung!

Viele Grüße
Bianca
 
Alt 23-08-2007, 08:51   #3
amiga
 
Beiträge: n/a
Was Bianca durch den Kopf ging, habe ich auch gedacht.... sehr komisch....

Sicher melden sich noch andere, vor allem die Barfer müssten sich mit den Mengen der Fütterung eigentlich auskennen, oder?

Viel Glück und gute Besserung wünscht Amiga mit Cosmo.
 
Alt 23-08-2007, 10:40   #4
schäfermaus
 
Beiträge: n/a
Hallo Stephanie,

mein erster Gedanke ging auch in Richtung Milben. Hat der TA das wirklich untersucht? Mich irritiert, dass Dein Hund Probleme an der dem Boden zugewandten Körperseite hat, deswegen dieser erste Verdacht.

Mit Ausschlussdiäten habe ich mich auch noch nicht sonderlich befasst, sehe das aber auch so wie Bianca.
Ich denke auch, dass der vor einigen Jahren durchgeführte Allergietest nicht mehr sonderlich aussagekräftig ist. Allergien entwickeln sich oft im Laufe der Jahre.

Gesteigerter Appetit und Gewichtszunahmen sind bei Kortisongaben nicht ungewöhnlich.

Wenn Du Deinem Hund keine Narkose mehr zumuten möchtest, dann befasse Dich doch mal näher mit der Bioresonanz:
http://www.bicom-bioresonanz.de/

Alles Gute für Dein hübsches Bärchen Lukas.

Liebe Grüße

Hanne
 
Alt 23-08-2007, 11:55   #5
Bärchen
 
Beiträge: n/a
Hallo Ihr alle,

ich finde es prima, dass Ihr so schnell schon geantwortet habt! Vielen lieben Dank!
Ich bin auch ziemlich am Zweifeln, was diese Futtermittelallergie betrifft!

Das mit den Milben ist so eine Sache! Es liegt ja schon nahe (wegen Bauch und vor allem auch Pfoten), aber die TÄ meinte, man könne bei Milbenbefall die Viecher mit bloßem Auge als orangefarbene Pünktchen sehen. Das ist nicht der Fall!
Beim Suchen habe ich aber im Internet die Information gefunden, dass wohl auch Fälle gibt, in denen zwar eine geringe Anzahl Milben kurzzeitig vorhanden waren und es dadurch zu einer allergischen Reaktion kam, aber leider das Testergebnis negativ war, da zum Testzeitpunkt keine mehr nachzuweisen waren.
Wäre es sehr schädlich, den Hund "auf Verdacht" hin gegen Flöhe und/oder Milben zu behandeln?

(Er wurde früher einmal wegen Juckreiz und Hot Spots auf Verdacht - also ohne jeglichen Nachweis - gegen Flöhe behandelt, danach war der Juckreiz weg! Zufall?)

Liebe Grüße aus dem - zumindest heute - sonnigen Freiburg

Stephanie & Lukas
 
Alt 23-08-2007, 12:24   #6
waltraud
 
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Hallo,

bei Deinem Hund könnte es wirklich irgend ein Spritzmittel der Bauern sein,
wenn die ganze Unterseite betroffen ist, hatte ich schon bei Hunden !

Erko ist jedes Jahr mit den Grasmilben geplagt, aber er hatte die Schäden immer nur an den Pfoten !

Seine weissen Haare werden dann durch das Schlecken ganz braun, unter den Haaren findet man ganz dunkelbraune Körnchen. Meist ist die Haut beschâdigt.
Ich behandle zuerst mit einer Lotion ph-neutral für die Reinigung, anschliessend ein bisschen Créme ( Antibiotic oder dermatologische Creme, je nachdem was nötig ist, + leichter Verband, damit der Hund nicht zuviel schleckt ( soll zwar desinfizierend sein der Speichel des Hundes)


Das sind Schäden von der Grasmilbe!


ich halte mich so gut es geht vom alten Gras fern, denn dort gibt es davon am meisten !!
 
Alt 23-08-2007, 13:53   #7
Rena
 
Beiträge: n/a
HIer noch ein Kommentar von einem ebenfalls betroffenen:

Mein Langstockhaar leidet seit Welpenzeit an den o.g. Symptomen. Er hatte definitiv einen Impfschaden, sich äussernd durch starke Allergien und Staphylokokkenbefall, kombiniert mit einer Schäferhundpyodermie.

Kaio ist jetzt 4 1/2 - und zur Zeit fast beschwerdefrei.

Cortisongaben sind äusserst kontraproduktiv - sie lindern die Symptome, heilen aber nicht und nach Absetzen geht das alte Spiel von Vorn los.

Wir sind in Behandlung bei einem sehr guten Dermatologen.

Was uns letztendlich geholfen hat:

Bioresonanz. Dadurch wurden alle Allergien festgesetllt und zum größten Teil ausgeleitet. Fallweise AB-Behandlung (zur Eindämmung der Staphylokokken) und derzeit amchen wir eine Behandlung mit Atopica 100. Allerdings ist diese BEhandlung sehr sehr teuer und es sollte erst alles andere ausgeschlossen worden sein. Atopica ist ein Immunmodulator. (infos da+ürber findest du hier:
http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader....4?inhalt_c.htm )

Baden nach dem Schwimmengehen mit normaler Kernseife - auf alles andere hat mein Hund reagiert.

Kaio ist derzeit OHNE juckreiz, er stinkt nicht mehr und seine Haut ist in ORdnung und abgeheilt.

Achja, wir haben schon vor JAhren auf Frischfütterung umgestellt. Das hat den Vorteil, das man die NAhrung eben selbst zusammenstellen kann. Infos daüber findest du wenn du mal nach barf oder barfen googlest.

Alles Gute für deinen Hund!
 
Alt 23-08-2007, 18:57   #8
Timmy
 
Beiträge: n/a
Hi Rena,
trotzdem würde ich da noch etwas differenzieren, denn Lukas ist 12 Jahre alt und hat diesen Ausschlag plötzlich seit 4 Wochen.
Ich denke, dass da etwas anderes sein muss als bei Kaio.

Stephanie, Renas Vorschlag, einen guten Dermatologen zu finden, würde ich auch befürworten, die kennen sich auch mit Allergien meist gut aus.
Wenn der Juckreiz Lukas so quält, würde eine Ausschlussdiät auch viel zu lange dauern. Schon deshalb sollte so schnell wie möglich was passieren, wobei ich auch nicht an eine Nahrungsmittelallergie glaube, die würde den ganzen Körper betreffen und nicht so plötzlich ohne vorherige Futteränderung auftreten.

liebe Grüße
Birgit
 
Alt 23-08-2007, 20:31   #9
Rena
 
Beiträge: n/a
Nein, Birgit, sie schreibt doch:

<Ein Allergietest, den wir vor einigen Jahren gemacht haben, war ohne Befund (Lukas leidet schon seit langem gerade von Frühjahr bis Herbst immer wieder unter Juckreiz und vor allem Hot Spots, aber noch nie soo schlimm und noch nie an diesen Stellen!).>

Das kam nicht von heute auf morgen....
 
Alt 24-08-2007, 01:19   #10
Bärchen
 
Beiträge: n/a
Hallo ihr,

es gibt etwas Neues :-(

Wir waren heute Nachmittag wieder bei meinen TÄinnen, da Lukas seit gestern nicht so richtig mehr pinkeln konnte (es kam kein ordentlicher Strahl mehr, eher so ein dünnes Rinnsal). Das scheint aber wohl am ehesten an unseren derzeitigen in der Nähe wohnenden läufigen Hündinnen zu liegen...

Aber was dabei nochmals untersucht wurde, waren seine Hoden... und diesmal hat eine der beiden TÄinnen links einen ca. haselnussgroße "Knubbel" entdeckt...

Ich war am Boden zerstört, kommt der ganze Juckreiz und der Ausschlag doch von einem Hodentumor?? Vor knapp 3 Wochen haben sie noch nichts gefunden und jetzt das!? Aber die andere TÄ meinte, der wäre so klein, dass sie ihn letztes Mal (oder auch bei der Routineuntersuchung beim Impfen im Februar) vielleicht übersehen haben könnte. Es ist auch immer noch möglich, dass es eine unbemerkte alte Verletzung oder Infektion ist. Ich soll in ca. 2 - 3 Wochen noch einmal zur Untersuchung kommen, ob das "Ding" größer geworden ist oder sich nicht verändert hat...

Weiß jemand von euch, ob es irgendwelche weiteren Untersuchungsmöglichkeiten gibt?? Zu meiner Frage, ob Ultraschall eine bessere Diagnose bringen würde, meinte die TÄ, dass man da nur diese Verdickung sehen würde, aber nicht erkennen würde, was es denn ist. Für eine Biopsie bräuchte man eine Narkose, in diesem Fall würde man aber lieber gleich kastrieren und das Gewebe anschließend untersuchen lassen, um eine weitere Narkose zu vermeiden!

Wenn das "Ding" schnell größer wird, muss mein armer alter Lukas doch noch einmal auf den OP-Tisch...
Dabei habe ich mir nach seiner letzten Narkose im November 2006 geschworen "nie wieder - es sei denn, der Hund stirbt sonst sofort (Unfall, Magendrehung etc.)".
Er hat nach dieser OP (Amputation einer Zehe wegen chronischer Nagelbettentzündung mit - zum Glück nicht bestätigtem - Verdacht auf Knochenkrebs) über 16 (!) Stunden gebraucht, um wieder das erste Mal aufzustehen...!! Dabei war die eigentliche OP gar kein Problem und in weniger als 1 Std. fertig! Morgens um 10 Uhr hat er die Narkose bekommen, ich sollte um 13 Uhr mal anrufen, wie wach er denn ist, um ihn dann gegen 15 Uhr wieder (wach!!) abzuholen! Er hatte da immer noch tief und fest geschlafen! Um 18 Uhr habe ich ihn dann im Halbschlaf mitgenommen, da die Tierklinik-Ambulanz schließen wollte.. Bis gegen 21 Uhr habe ich ihn dann gut zugedeckt im Auto schlafen lassen (ich saß natürlich die ganze Zeit dabei). Dann wurde es zu kalt, so dass wir ihn zu zweit in meine Wohnung getragen haben (1. OG). Dort hat er dann gegen 2 Uhr nachts das erste Mal versucht aufzustehen und ist dabei beinahe hingefallen! Zum Glück lag ich auf einer Matratze neben ihm und konnte ihn gerade noch halten! Erst eine Stunde später ging das dann alleine. Der arme Kerl war noch zwei Tage lang extrem ruhig. Es war der Horror! Ich habe gedacht, Lukas wird nie wieder aufstehen...

Und jetzt das Ganze noch einmal???? Oder kann es sein, dass es diesmal nicht ganz so schlimm wird??
Aus ärztlicher Sicht traten wohl während der Narkose keine größeren Probleme auf, aber jetzt ist er ja NOCH ein Jahr älter!! Außerdem schnauft er seit einer Woche so, als ob er einen leichten Schnupfen hat (aber wer weiß, vielleicht hat er den ja tatsächlich und ich denke an Lungenmetastasen oder Herzprobleme...)

Würde jemand von euch seinen Hund in der entsprechenden Situation (Alter, Narkose-Vorgeschichte, Diagnose) NICHT operieren lassen, um das Risiko der Narkose nicht einzugehen?? Aber wie sieht die Diagnose dann langfristig aus?

Oder hat jemand von euch auch schon einmal einen alten Hund aus diesem Grund kastrieren lassen müssen und kann seine (hoffentlich guten!?) Erfahrungen berichten?

Aber vielleicht (HOFFENTLICH!!) bleibt das "Ding" ja so wie es ist... und die Panik war (vorerst) umsonst!!

Dann wäre das nächste Problem der Dermatologe, den es hier in Freiburg vermutlich nicht gibt! Birgit und Rena, wisst ihr vielleicht, ob es einen in der Nähe gibt, da ich zur Zeit leider nicht hier weg komme!

Liebe Grüße
Stephanie & Lukas
 
Alt 24-08-2007, 01:38   #11
alter jaeger
 
Beiträge: n/a
Hallo! Uh, grauslich, so Knubbel! Dazu weiss ich auch gar nichts, aber zu der normalen Narkose gibt es doch eine Alternative, die sehr viel weniger belastende Inhalations-Narkose! Macht allerdings nicht jeder Tierarzt. Frag mal Bianca! Ihre 11jährige Hündin musste in den letzten 3 Wochen 2x operiert werden und hat es narkosemässig super überstanden!
Ich weiss in Deiner Gegend aber keinen entsprechenden TA, aber da können andere Dir sicher weiter helfen!

Nur mal so aus Neugier: Was hast Du denn routinemässig impfen lassen? Bist Du verreist? Da kann sich nämllich noch ne ganz andere Baustelle auftun...

Gute Besserung

Chris+Leo
 
Alt 02-09-2007, 17:15   #12
kinkerlitz1908
 
Beiträge: n/a
Question hallo waltraud,habe gerade Deinen Bericht gelesen.

Zitat:
Zitat von waltraud Beitrag anzeigen
Hallo,


bei Deinem Hund könnte es wirklich irgend ein Spritzmittel der Bauern sein,
wenn die ganze Unterseite betroffen ist, hatte ich schon bei Hunden !

Erko ist jedes Jahr mit den Grasmilben geplagt, aber er hatte die Schäden immer nur an den Pfoten !

Seine weissen Haare werden dann durch das Schlecken ganz braun, unter den Haaren findet man ganz dunkelbraune Körnchen. Meist ist die Haut beschâdigt.
Ich behandle zuerst mit einer Lotion ph-neutral für die Reinigung, anschliessend ein bisschen Créme ( Antibiotic oder dermatologische Creme, je nachdem was nötig ist, + leichter Verband, damit der Hund nicht zuviel schleckt ( soll zwar desinfizierend sein der Speichel des Hundes)


Das sind Schäden von der Grasmilbe!


ich halte mich so gut es geht vom alten Gras fern, denn dort gibt es davon am meisten !!
Hallo Waltraud, habe gerade Deinen Bericht und die Fotos gesehen, ich habe mit meiner Dina Haargenau die selben Probleme, wir waren auch schon beim Tierarzt, der hat mir gesagt ich soll die Stellen mit Teebaumöl behandeln was an einer Stelle am Hals auch sehr gut geholfen hat, aber es kommen immer mehr Stellen dazu, eine Neue hat Dina an der Rute und sieht genau so aus wie auf Deinen Fotos, soll ich weiter mit Teebaumöl behandeln??? Aber ehrlich gesagt habe ich Angst das es doch was schlimmeres ist!! Kannst Du mir einen Rat geben?? Ich muß aber auch dazu sagen wir Leben auf dem Land und ich bin sehr oft in den Wiesen und auf den Feldern mit meinen Hunden. Ich wäre für jeden Rat sehr dankbar, weil Dina hat Panische Angst vor allem was mit Medizin zu tun hat.
Danke Gaby
 
Alt 02-09-2007, 22:00   #13
Melli
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Würde jemand von euch seinen Hund in der entsprechenden Situation (Alter, Narkose-Vorgeschichte, Diagnose) NICHT operieren lassen, um das Risiko der Narkose nicht einzugehen?? Aber wie sieht die Diagnose dann langfristig aus?
Ich würde, wenn er operiert werden müsste, erstmal den Hund durchchecken, Herz, einmal Durchschallen, Rötgen, Blutuntersuchung, etc.
Je nachdem, was für Ergebnisse kommen, dann weitersehen.
Wenn er absolut fit ist sonst, kann man eine OP in Erwägung ziehen.

Ich persönlich bin bei Knubbeln immer leicht panisch, wer die Geschichte mit meinem Lukas kennt, wird es verstehen.

Lass ihn mal komplett durchleuchten und sieh dann weiter. Kastra-Narkose ist ja nicht sooo tief wie eine Bauch-OP, mit guter Vorbereitung kann die auch ein alter Hund gut verkraften. Ich kennen viele, die mit 13, 14 oder 15 noch kstriert wurden wegen Tumor oder Prostata.
 
 

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