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Sozialverhalten & Erziehung Fragen und Antworten zum Verhalten, Erziehungsmethoden, Problemverhalten etc.

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Alt 08-02-2010, 09:35   #1
Kirstin
Haitaucherin
 
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Beiträge: 4.457
Hundebegegnungen kontrollieren

Hallo!

Mir fiel keine bessere Überschrift ein, für das "Problemchen".

Mein Murphy mag nämlich andere Hunde furchtbar gerne.
Und zwar so gerne, daß er dafür alles stehen und liegen lässt (vor allem natürlich mich) und dann völligst taub ist.
Ich muß wirklich sehr schnell sein im Zurückrufen und anleinen, damit er nicht ungefragt und ungebremst zu anderen Hunden rennt.
Ich will nämlich keine von den Hundebesitzern sein, die dann nur noch schreit:"Der tut nix, der will nur spielen!"
Ist zwar so, aber ich kenne ja auch die andere Seite und finde, das ist ein absolutes NO-GO.

Wie schaffe ich es denn nun, meinen Hund davon abzuhalten, ungefragt zu anderen Hunden zu rennen?
Klar wird das Rückrufkommando geübt, und ohne Ablenkung klappt es ja auch.
Ich würde ihn in dieser speziellen Situation aber gerne kontrollieren können.

Oder kommt das noch?
Verlange ich zu viel von meinem Jungspund?

Vielleicht hat ja irgendwer eine Idee.

LG,
Kirstin
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Alt 08-02-2010, 10:45   #2
Bärchen
Freak
 
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Beiträge: 1.871
Hallo Kirstin!
Zitat:
Oder kommt das noch?
Das kommt natürlich nicht von alleine, aber bei Euch bin ich mir sicher, dass es einfach nur eine Frage der Zeit ist!
Denn absolut den gleichen Text hätte ich vor einem halben Jahr noch als Gennas "Problemchen" schreiben können!!
Inzwischen können wir (meines Erachtens für Genna die schwierigste Übung überhaupt!) sogar hinter einem Hund, der sich noch in Sichtweite befindet, herlaufen, ohne dass Genna abdüst!

Allerdings gibt es (gaaanz selten) doch mal den ein oder anderen "Ausrutscher", dann war ich aber definitiv zu langsam, denn wenn sie einmal rennt, dann rennt sie...
Aber wenn ich einen Hund sehe (da gucke ich einfach immer, denn "schlafen" ist nicht angesagt bei dem schnellen Hund ) und Genna auf mich konzentriere, dann ist das auch ok, wenn sie den Hund sieht, sie bleibt dann trotzdem bei mir.
Wir haben also zusätzlich zum Rückrufkommando ganz verstärkt das Hierbleiben und aufmerksam schauen (aufs Frauchen, nicht den anderen Hund!) geübt. Das ging soweit, dass Genna bei Sichtung eines anderen Hundes sofort automatisch zu mir geguckt hat ("Wo bleibt das Leckerchen?").

Das wird schon, Kirstin!!

Liebe Grüße
Stephanie und Genna
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Alt 08-02-2010, 11:02   #3
amiga
und Mr. Dynamic
 
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Mir schießt durch den Kopf, daß Du das gut üben könntest, wenn Du Dich mit jemandem verabredest und absprichst. Dann kannst Du ganz locker sein, weil die Person eingeweiht ist und kannst Murphy zur Belohnung nach Erfolg auch hinflitzen lassen.

Auch sicher, daß Ihr das packt grüßt Amiga herzlich.
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Amiga mit Otto im Diesseits und Cosmo im Jenseits
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Alt 08-02-2010, 11:20   #4
Ronjamaus
Locken-Finn und Nemo-tier
 
Benutzerbild von Ronjamaus
 
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Zumindest würde ich, solange das Rückrufsignal nicht unter Ablenkung sicher sitzt, in unübersichtlichen Situationen den Hund anleinen, um ein Erfolgserlebnis zu vermeiden. Wenn es dann doch passieren sollte, dann auf jeden Fall NICHT mehr rufen, ist ja dann eh zu spät.

Ich bin bei Nemo, der zwar so gut hört, aber bei anderen Hunden trotzdem durchgestartet ist, gut damit gefahren, mittlerweile kann ich auch auf kurze Entfernungen noch abrufen.

LG,
Lena
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Kalorien sind unsichtbar und gemein - sie kommen nachts und nähen Deine Kleider enger!
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Alt 08-02-2010, 11:20   #5
Griechtier
und Sof[i]a Collie
 
Benutzerbild von Griechtier
 
Registriert seit: Aug 2005
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Hi Amiga, hi Kirstin,

ich denke, dazu muss man sich noch nicht mal verabreden. Zumindest hier treffe ich immer wieder die gleichen Hunde, zu denen Marek auch ungefragt hinlaufen dürfte, die wir kennen und die er mag. Und da baue ich das halt hin und wieder als Übung ein:
- nur hinlaufen, wenn ich es erlaube (ist eigentlich in 90 Prozent der Fälle so, dass ich darauf bestehe)
- bei Fuß ruhig hingehen
- absitzen und bleiben und ich gehe erstmal allein zu dem Hund.

Lourdi kann das auch, die ist so hier angekommen.
Naja, das Absitzen und Bleiben klappt nicht.

Liebe Grüße
Silke
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Bist Du wütend, zähl bis vier,
hilft das nicht, dann explodier.
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Alt 08-02-2010, 13:27   #6
Kirstin
Haitaucherin
 
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Beiträge: 4.457
@ Lena

So handhabe ich das ja auch schon.
Wenn es unübersichtlich ist oder vor Wegbiegungen, kommt Murphy an die Leine.
Und das Rückrufkommando übe ich immer wieder ohne Ablenkung.
Und wenn ich schnell genug bin, dann klappt es ja auch.
Aber er soll eben auch nicht hinrennen, wenn er den Hund mal vor mir sieht.

@Silke

Genau das möchte ich ja erreichen.
Nu fehlt mir "nur" noch der Weg dahin.
Denn Murphy ist da alles andere als ruhig.

@Stephanie

Du machst mir ein klein wenig Hoffnung, daß es doch noch besser wird.

@ Amiga

Ich hab hier einige Möglichkeiten zum Üben, das ist gar nicht das Problem.Ich fürchte, wenn ich mit einem Hundekumpel übe, den Murphy kennt, wird es noch schwieriger werden.
Denn dann will er da ja noch lieber hin als bei fremden Hunden.


Ich habe heute mal unterwegs intensivst das "Guck"-Kommando geübt.
Und die Zeitspanne vom Gucken bis zur Bestätigung langsam verlängert.
Hat sogar recht gut geklappt.
Und auch das Sitz auf Entfernung wird nun intensiviert.
Vielleicht kriegen wir das ja so in den Griff.

Er soll natürlich Kontakt zu anderen Hunden haben, damit er so verträglich bleibt.Nichts ist mir bei diesem Hund wichtiger als das.
Und darum muß ich einen Weg finden, um ihn nicht zu frustrieren.

Nene, daß ich mir über sowas mal Gedanken machen muß, hätte ich auch nicht gedacht.
Wer wollte doch gleich nochmal einen jungen Hund?

LG,
Kirstin
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Alt 08-02-2010, 17:08   #7
Griechtier
und Sof[i]a Collie
 
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Ort: Nordhessen
Beiträge: 7.847
Zitat:
Zitat von Kirstin Beitrag anzeigen
@Silke
Genau das möchte ich ja erreichen.
Nu fehlt mir "nur" noch der Weg dahin.
Denn Murphy ist da alles andere als ruhig.
Hi Kirstin,
vielleicht ist meine Vorstellungskraft nicht groß genug, um zu glauben, dass da gar nix geht.
Murph z.B. abgesichert an der Leine lassen, "Sitz" - "Blickkontakt zu Dir" - dann kurz loben und als Belohnung zum Hundefreund laufen lassen ... so ungefähr stelle ich mir den Anfang vor.

Vieles kommt dann mit der Zeit von selbst.

Liebe Grüße
Silke
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Alt 08-02-2010, 17:51   #8
Timmy
Spitzbube
 
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Beiträge: 6.220
Zitat:
dann kurz loben und als Belohnung zum Hundefreund laufen lassen ... so ungefähr stelle ich mir den Anfang vor.
Ich wollte was einwerfen, was aber mehr eine Frage ist.
Ich hab den Eindruck, dass Timmy in dem Alter auch mal etwas Frust aushalten hätte lernen müssen. Wäre es da nicht besser, den Hund nicht IMMER zur Belohnung zum anderen Hund zu lassen?

Ich habe im Nachhinein nämlich den Eindruck, dass ich mir dadurch eine Baustelle selbst gebastelt hab

PS: Ist nämlich unsere klassische HSübung gewesen: SITZ-GUCK und LAUF.
Selbst das LAUF würde ich mir heute verkneifen. Denn für Timmy hieß das: Lauf und hab Spaß und spiel schön. Und schwupp ist man für den Hund nicht mehr vorhanden oder so.
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<b>~Lots of people talk to animals....Not very many listen, though...That`s the problem.~~</b>Benjamin Hoff, The Tao of Pooh

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Alt 08-02-2010, 18:31   #9
jamy
Freak
 
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Zitat:
Zitat von Timmy Beitrag anzeigen
Wäre es da nicht besser, den Hund nicht IMMER zur Belohnung zum anderen Hund zu lassen?
Das geht ja sowieso nur, wenn das Gegenüber einverstanden ist und deren Hund(e) ebenfalls frei läuft. Sonst müssen die Nasen den Frust ja aushalten - vorausgesetzt man erwischt sie früh genug...

Ich versuche bei solchen Dingen möglichst unvorhersehbar fürs Rhäpschen zu sein. Abwechslung (in der Ausführung, nicht in der Konsequenz ) ist bei ihr die halbe Miete. Macht man etwas dreimal hintereinander auf genau dieselbe Art, riskiert man, dass sie irgendwo eine 'Abkürzung' nimmt oder sich sonst irgendeine Strategie einfallen lässt, um dem Ganzen etwas mehr Pfeffer zu verleihen.

Bei konkreten Beispiel 'Rhäps entdeckt einen Hund' könnte das bei uns z.B. so aussehen:
- ich sag gar nix, Rhäps entscheidet selber, wie/wann sie sich nähert (mache ich natürlich nur bei wohlbekannten Kandidaten)
- ich rufe sie zu mir, lasse sie 2 Sekunden warten (im stehen) und auf 'okay' darf sie sausen
- ich rufe sie zu mir, lasse sie sitzen (zähle auf fünf), sie kriegt einen Keks, muss weiter sitzen bleiben (wenn sie aufsteht, bestehe ich darauf, dass sie sich nochmals setzt) und gucken und darf auf 'okay' sausen
- ich rufe sie zu mir, streichle sie und leine sie an
- ich rufe sie zu mir, führe sie mit dem Fingertargit einmal um mich herum (muss mich noch mitdrehen ), lasse sie neben mir stehen und kurz warten und geb sie ruhig und beiläufig frei
- ich rufe sie zu mir, packe - noch während sie unterwegs ist - ein Tau aus der Tasche und spiele ein bisschen mit ihr, lasse sie platz machen, 3 Sekunden warten, packe währenddessen das Spielzeug ein, vielleicht gibt's nen Keks fürs platz (warten), dann entweder an die Leine oder sie darf auf 'okay' sausen oder ich geb sie einfach ganz beiläufig frei
usw. usf. Versteh?

Keine Ahnung, ob das so richtig ist. Bei Hunden und Menschen funzt diese Methode bei uns recht gut, findsch - bei Langläufern hat sie bisher versagt da muss ich mir was anderes einfallen lassen (oder mehr Geduld haben?)...

LG Ursi mit Töki & Rhäps
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Alt 08-02-2010, 18:33   #10
Anette
mit Zito
 
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Zitat:
Ich hab den Eindruck, dass Timmy in dem Alter auch mal etwas Frust aushalten hätte lernen müssen. Wäre es da nicht besser, den Hund nicht IMMER zur Belohnung zum anderen Hund zu lassen?
Ja, auf jeden Fall, habe ich auch so gemacht. Zito war in der Beziehung völlig durchgeknallt (mein Fehler).
Anfangs habe ich das gut auf dem Hundeplatz und Abseits vom Hundeauslaufgebiet üben können, da reichte mir schon ein flüchtiger Blickkontakt, um Zito frei zu geben. Später habe ich immer mehr verlangt und ihn auch nicht immer zu den anderen Hunden gelassen, dafür gab es tolle Sachen, die wir dann gemeinsam gemacht haben (wobei es für Zito eigentlich auch nichts tolleres gab, als zum anderen Hund zu kommen, aber auf Dauer hat er sich dann doch auf meine Vorschläge eingelassen, immer noch besser, als gar keinen Spaß zu haben )
Ich habe dazu übrigens auch noch die Leine doppelt um`s Geschirr gelegt, also dass ich nur ein Ende los lassen mußte, damit er ohne Leine loslaufen konnte, fand ich besser, als den Griff zum Karabiner als Signal zum Losstürmen werden zu lassen.
Heute würde ich beim Üben noch einen Schritt weiter gehen, nämlich dass der Hund auf Dauer nur zum Ziel kommt, wenn er auch innerlich einigermaßen ruhig ist. Keine Ahnung, ob mir das gelingen würde, aber ich würd`s anstreben

LG

Anette
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Alt 08-02-2010, 19:41   #11
Timmy
Spitzbube
 
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Zitat:
Ich habe dazu übrigens auch noch die Leine doppelt um`s Geschirr gelegt, also dass ich nur ein Ende los lassen mußte, damit er ohne Leine loslaufen konnte, fand ich besser, als den Griff zum Karabiner als Signal zum Losstürmen werden zu lassen.
Danke, buuute Idee
Zitat:
Heute würde ich beim Üben noch einen Schritt weiter gehen, nämlich dass der Hund auf Dauer nur zum Ziel kommt, wenn er auch innerlich einigermaßen ruhig ist. Keine Ahnung, ob mir das gelingen würde, aber ich würd`s anstreben
Jo, das übe ich mal die nächsten 10 Jahre

Ursi, das kriegst du mit Rhaps schon alles hin?
Aber daran siehst du, wie gut es ist, wenn man Ahnung von Hundeerziehung hat.
Ist eben blöd, wenn man es von Anfang an falsch lernt, aber denkt, es ist richtig.

Kirstin, vielleicht wusstest du das ja schon? Ich dachte, ich weise mal drauf hin, weil ich es damals halt nicht wusste.
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Timmy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09-02-2010, 09:43   #12
Kirstin
Haitaucherin
 
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Hallo Ihr!

Auf jeden Fall schon mal vielen lieben Dank für die Denkanstösse.
Ich denke, ich kann da einiges für uns rausziehen.

Wir werden jetzt mal verstärkt daran arbeiten, Murphy wirklich nur nach Sitz und Guck zu anderen Hunden laufen zu lassen.
Und erst dann, wenn er ruhig ist.
Auch wenn es wohl erstmal schwierig wird, aber egal.Schließlich will ich den Erfolg.
Und die Sache mit dem Variieren finde ich auch sehr interessant Ursi.
Im Prinzip bestätige ich auch variabel, aber manchmal muß man sowas noch mal vor Augen geführt bekommen.

Falls Euch noch mehr einfällt, immer her mit Euren Ideen.

LG,
Kirstin
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Alt 09-02-2010, 10:11   #13
jamy
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Zitat:
Zitat von Timmy Beitrag anzeigen
Ursi, das kriegst du mit Rhaps schon alles hin?
Nicht immer und nicht unter allen Umständen aber ja, sowas klappt schon recht gut. Es geht ja eigentlich auch nur um sitz, platz und warten und das versuch ich halt so variabel wie möglich abzufragen. Weil das Caramelchen, wenn sie immer sitzen + warten + gucken muss, eben nicht wirklich bei mir ist, sondern ihr Programm abspult, aber dabei die ganze Zeit im Kopf eigentlich schon längst beim anderen Hund ist.

Bei Hunden, die sie wirklich gerne mag, rufe ich sie eher zu mir, leine sie sicherheitshalber nochmal an, wobei ich das in einer solchen Situation auch oft so mache wie Anette und frage etwas ab, bevor sie hindarf (oder auch nicht, wenn sie sich so gar nicht auf mich konzentrieren kann ). Bei fremden Hunden ist es bei uns einfacher, da kann ich sie, wenn wir nicht direkt kreuzen müssen, recht gut daran vorbeidirigieren, sogar ohne sie anzuleinen.

Dafür ist mir die kleine Ratte heute schon wieder einem Langläufer hinterher - und zwar auf eine riesige Distanz (so an die 200, 300 Meter?) . GsD war der kurzfristig ausser Sicht - hinter einer Hütte verschwunden - und da konnte sich sie dann zurückrufen... Schweiss von der Stirne wisch...

Sobald ein sich bewegender Langläufer irgendwo in Sichtweite auftaucht, hört das Rhäpschen nix mehr und ich bin komplett ausgeblendet... Da bin ich im Moment (ausser wieder vermehrt mit SL absichern) echt ein bisschen ratlos und werd heute abend mal unsere Trainerin fragen, wie ich das am besten anpacke.

Yep, es ist und bleibt spannend...

LG Ursi mit Töki & Rhäps
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Alt 09-02-2010, 10:58   #14
amiga
und Mr. Dynamic
 
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Hey Ursi, könnte man mit einem Langläufer vielleicht eine Trainigssituation absprechen? Und vielleicht sie dann von dem ansprechen oder sogar "zurechtweisen" lassen, je nachdem, was ihre Motivation sein sollte???

Liebe Grüße schickt Amiga.
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Alt 12-02-2010, 19:41   #15
Bianca und Jill
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Ort: Leichlingen
Beiträge: 2.991
Huhuuuu,

mal eben so kurz einschieb - habe die anderen Beiträge nicht gelesen.

Also, das Rückrufkommando ist das Eine, klar sollte das geübt werden. In der Hundebegegnung biste damit aber schon zu spät, denn eigentlich soll der Mörph ja nicht ungefragt losstochen, gelle?

Heißt, Du musst versuchen, schneller zu sein als er. Da spielt sich ja im Vorfeld schon ne Menge ab, wo man noch eingreifen könnte, meist ist man zu passiv.

Ich würd mit der Schleppe arbeiten, heißt, erst mal, wenn ich nen Hund sichte, nicht mitschauen, was der Mörph gedenkt zu tun, sondern der erste Schritt ist .. SCHLAUFE aufnehmen. Dann kann man schon anfangen zu lächeln ...

Bis dato sieht er den Hund nur, ist ja so gesehen kein schlechtes Verhalten, erst das ... was dann folgen würde, indem er hinstocht. Da hängste aber ja schon dran ....

Ob ich so nem Jungschnösel da nen Sitz abverlangen würde? Nööö, würd ich nicht .... ich würde erst einmal mit ner Drehung oder nen Blickkontakt in meine Richtung anfangen und das immer weiter ausbauen. Und da würd ich ihn auch durchaus ausprobieren lassen und das auch mal ausstehen.

Da wäre ich sehr facettenreich, mal warte ich ab, mal mache ich Action, mal mache ich ein Suchspiel, mal gebe ich ihn frei, sobald er sich umgedreht hat mit einem klaren Signalwort, was dann auch für immer gilt, bei mir ist es das "OK".

Schleppe würde ich Dir unbedingt empfehlen, weil man da so schön relaxt bleiben kann und nicht anfängt zu kreischen oder hektisch zu werden, weil man ja weiß, dass sich der Hund gerade von dannen machen möchte. Du schaffst das! Tschakka!

Nein, Du verlangst sicherlich nicht zu viel dahingehend, dass Mörph nicht ungefragt zu anderen hinrennen soll, wehret den Anfängen, aber lediglich mit einem Hund ranholen und einem Sitz würde ich mit nem Jungspund noch nicht anfangen, es wäre aber mein Ziel.

Viele Grüße
Bianca
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Bianca mit Jason & Joya und meiner geliebten Jill im Regenbogenland
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